Gültig ab Saison 1/2020
Änderungen zum bisherigen Regelwerk sind in rot markiert

§1 – Spielmodus

(1) C-Liga: 16 Einzel, 501 Master Out, best of three
(2) B-Liga: 2 Doppel, 16 Einzel, 501 Master Out, best of three
(3) A-Liga: 2 Doppel, 16 Einzel, 501 Double Out, best of three
(4) Regional-Liga: 2 Doppel, 16 Einzel, 2 Doppel, 501 Double Out, best of three
(5) Punkteregelung ist wie folgt: Sieg 3,Unentschieden 1, Niederlage 0

§2 – Begriffsdefinitionen

(1) Wurf:
Alle Darts müssen nacheinander mit der Hand des Sportlers auf das Board geworfen werden. Ein Wurf besteht aus 3 geworfenen Darts (Ausnahme: es genügen weniger als 3 Würfe, um einen Satz zu beenden). Der Sportler kann auch auf einzelne Darts des Wurfes oder auf den ganzen Wurf verzichten. Er macht das Board für den nächsten Sportler spielbereit, indem er die Spielerwechseltaste drückt. Der Wurf wird hinter der Abwurflinie ausgeführt, mindestens ein Fuß muss dabei auf dem Boden sein, wenn nicht körperliche Gebrechen dies unmöglich machen.

(2) Satz (Leg):
Er besteht aus mehreren Würfen und ist das kleinste abgeschlossene Element eines Spieles.

(3) Spiel (Set):
Ist die Begegnung zweier Sportler oder Doppel (2 Personen). Das Spiel ist beendet, wenn die vorher festgelegte Anzahl von Sätzen gewonnen wurde.

(4) Punktspiel (Match):
Ist ein komplettes Mannschaftsspiel. Innerhalb eines Matches sind Spiele von Einzelnen oder Doppel möglich.

(5) Darts:
Alle Sportler müssen Darts benutzen, die folgende Spezifikationen entsprechen:

  • Sie müssen elastische Kunststoffspitzen haben, die ein Steckenbleiben in den Bohrungen des Boards ermöglichen.
  • Sie dürfen nicht länger als 20,0 cm sein.
  • Das Maximalgewicht beträgt 20 Gramm (+ 3 % Gewichtes der Darts).
  • Jeder Dart sollte aus einer Spitze, dem Griffteil, dem Schaft und einem Fly bestehen.

(6) Abwurflinie:
Sie markiert einen Abstand von 2,37 m (waagerecht gemessen) zum Board am Boden. Sollte sie die 2,37 m nicht mit der dem Spieler zugewandten Kante markieren ist dies dem Gegenspieler auf verlangen mitzuteilen. Zwischen Gerät und Boden muss ein Winkel von 90 Grad bestehen. Daher ist eine Messung des Diagonalabstandes Board/Zentrum/Abwurflinie erforderlich. Bei einer Höhe von 1,73 m des Boardzentrums (Bull) vom Boden ergibt sich ein Diagonalmaß von 2,934 m. Im Zweifelsfall (z.B. unebener Boden) ist nur das Diagonalmaß ausschlaggebend. Die Abwurflinie ist parallel zum Board anzubringen. Ihre Breite ist nicht festgelegt. Die Abwurflinie darf während des Wurfes nicht überschritten werden. Es ist gestattet, sich über die Abwurflinie zu beugen. Auch ein Abwurf neben der Linie ist - in ihrer gedachten Verlängerung - gestattet. Kein Teil der Fußbekleidung darf die Abwurflinie überragen.

(7) Spielbereich:
Im Spielbereich dürfen sich während eines Spieles nur der im Wurf befindliche Sportler und ggf. ein Mitglied der Turnierleitung aufhalten. Sein Spielgegner (aber auch sein Doppelpartner) sowie sämtlich Zuschauer dürfen sich nicht im Spielbereich befinden.
Ausnahme: Es ist aus räumlichen Gründen erforderlich, die Sportgeräte eng nebeneinander zu stellen, so darf der am „Nachbarsportgerät" im Wurf befindliche Sportler sich rücksichtsvoll im eigentlichen Spielbereich des anderen Gerätes aufhalten und bewegen (Darts herausziehen).

(7.1) Der Spielbereich beträgt 1 m von der Abwurflinie.

(7.2) Das Sportgerät ist seitlich 30 cm von der Wand entfernt aufzustellen, der Zwischenabstand bei Sportgeräten beträgt 50 cm (wo bauseitig möglich!).

(7.3) Es muss an zwei Dartgeräten gespielt werden. Tritt während eines Punktspieles ein irreparabler Defekt an einem Dartgerät auf und es steht kein Ersatzgerät zur Verfügung, steht es den Mannschaften frei, das Spiel abzubrechen oder auf einem Dartgerät das Spiel zu beenden.

(7.4) Der Vorstand des E.D.S.V. Norddeutschland e.V. überprüft vor Beginn der Saison alle neuen Spielstätten im EDSV, ob diese die Richtlinie des E.D.S.V. Norddeutschland e.V. erfüllen und nur der Vorstand des E.D.S.V. Norddeutschland e.V. kann eine Spielstätte ablehnen. Dies gilt auch für Spielstättenwechsel während der laufenden Saison.

(8) Fusion:
Eine Fusion zwischen 2 Mannschaften ist möglich wenn folgende Vorraussetzungen gegeben und eingehalten werden:

a.) Wenn eine niedrigklassigere Mannschaft mit einer höherklassigeren Mannschaft fusionieren möchte, muss sich die fusionierte Mannschaft in der höheren Liga anmelden (z.B eine B Mannschaft mit einer A Mannschaft =Meldung in der A Liga).

b.) Der Status der Spieler aus der niedrigklassigeren Mannschaft wird dem der höherklassigeren Mannschaft angepasst. Sollte ein Spieler schon mit einem höherem Status vor der Fusion in der niedrigklassigeren Mannschaft gespielt haben, so bleibt sein Status bestehen.Er darf in der neu fusionierten Mannschaft weiterhin mit seinem Status spielen. 

c.) Die Spieler der beiden fusionierten Mannschaften sind für die aktuelle Saison an die neu entstandende Mannschaft gebunden.

d.) Es ist der fusionierten Mannschaft überlassen ob sie den Namen der höherklassigeren Mannschaft beibehält oder ob sie einen neuen Namen wählen möchten.

e.) Auf dem Mannschaftsmeldebogen muss vermerkt werden das es sich um eine Fusion handelt, beide Mannschaftsnamen sind anzugeben.

(9) Ligaende/Saisonende:
Ligaende: Ligaende ist der letzte Spieltag laut offiziellen Spielplan einer einzelnen Ligastaffel (z.B A1, A2 usw.)
Saisonende: Saisonende ist das Wochende, an dem das Ligaabschlußfest stattfindet.
 
(10) Dartgerät:
Als Dartgerät sind alle elektronischen Standdartgeräte unabhängig vom Hersteller zugelassen. Die dunklere Segmentfarbe ist bei den Single 20 Segmenten zu benutzen. Pro Satz sind die Geräte auf maximal 0,50 € pro Sportler einzustellen.

§3 - Der Spielberichtsbogen

(1) Der Spielberichtsbogen muss spätestens nach Spielende vollständig und sauber ausgefüllt sein. Jeder Sportler ist so einzutragen, dass er für die Ligaleitung eindeutig zu zuordnen ist. Bei mehrfach falsch ausgefüllten Spielbögen behält der Vorstand sich Konsequenzen vor. Insgesamt dürfen nur 8 Sportler eingetragen werden. Vor Spielbeginn trägt zuerst die Heimmannschaft seine Startaufstellung ein,danach die Gastmannschaft. Eine Änderung der Startaufstellung nach Eintragung von beiden Mannschaften ist nur nach Zustimmung durch die gegnerische Mannschaft möglich. Auch nach Spielbeginn dürfen Sportler nachgetragen werden, sofern weniger als 8 Sportler bereits eingetragen sind.

(2) Der Spielberichtsbogen ist nach Spielende von beiden Käpitänen oder einem Vertreter zu unterschreiben, nachdem diese Teamnamen, Spielernamen, Auswechslungen, die Punkte, Spiele und Sätze noch einmal überprüft haben. Auch die Einzelspielerergebnisse müssen kontrolliert werden. Wird das Spiel aus irgendeinem Grund unter Protest beendet, ist dieses auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. Der Protest ist dann binnen 3 Tagen schriftlich beim Vorstand einzureichen.

(3) Der Spielberichtsbogen muss spätestens 2 Tage nach dem Spieltag online eingegeben sein. Ist der Spielberichtsbogen innerhalb der 2 Tage Frist nicht eingegeben, wird das Spiel originär gewertet. Die Heimmannschaft erhält eine Geldstrafe in Höhe von 50,-€. Die Auswärtsmannschaft ist verpflichtet den Spielberichtsbogen innerhalb von 4 Tagen nach Benachrichtigung durch den Ligaobmann nachzureichen. Die Frist beginnt mit der Mitteilung durch den Ligaobmann zu laufen. Wird die Frist nicht eingehalten, wird gegen die Auswärtsmannschaft eine Geldstrafe analog der, der Heimmannschaft festgelegt. Das Spiel wird im Fall der fehlenden Abgabe des Spielberichtsbogens durch beide Mannschaften an einem vom Ligaobmann festgelegten Termin an einem neutralem Ort wiederholt. Das Spiel wird beobachtet. Bei Nichtantritt greift Regel §11 (4).

(4) Abgabe des Spielberichtsbogens:
Der Spielberichtsbogen kann nur noch online eingegeben werden,beide Mannschaften sind verpflichtet die Spielberichtsbögen der laufenden Saison bis zum Ende der Saison aufzubewahren und sie auf Verlangen dem Ligaobmann und/oder dem Vorstand vorzulegen.

(5) Nach Eingabe des Spielberichtsbogens haben die Kapitäne und die Spieler der betreffenden Mannschaft 48 Stunden lang Zeit Einspruch gegen ein falsch eingetragenes Ergebnis einzureichen. Hierzu bitte eine Email an den Ligaobmann an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Zu einem späterem Zeitpunkt werden keine Korrekturen mehr vorgenommen.

§4 - Beginn eines Spieles

(1) Im Ligaspiel fängt immer die Heimmannschaft den ersten Satz an, den zweiten fängt dann der Gegenspieler an. Vor dem dritten Satz, falls notwendig, muss durch das Ausbullen entschieden werden, wer diesen beginnt. Derjenige Sportler beginnt die Begegnung, dessen Dart im Bulls Eye steckt oder diesem am nächsten ist,es zählt das gesamte Board (ohne Torf/schwarzer Rand). Ein im roten Bulls Eye steckender Dart kann auf Verlangen des Gegners herausgezogen werden, bevor er wirft. Treffen beide Sportler in das blaue oder beide Sportler in das rote Bulls Eye, so muss noch einmal geworfen werden.

(2) Spielbeginn ist am entsprechenden Spieltag um 20:00 Uhr. Mannschaften, die bis 20.00 Uhr die Spielstätte nicht erreichen, haben den Gegner telefonisch bis spätestens 20.00 Uhr über die Verspätung zu informieren. Ist keine Meldung erfolgt, gilt das Spiel um 20.15 Uhr als Nichtangetreten. Wenn eine Rückmeldung vor 20:00 Uhr erfolgte, ist spätester Spielbeginn um 20:30 Uhr. Ist der Gegner dann nicht spielfähig anwesend (mind.3 Sportler), gilt das Spiel als nicht angetreten (Ausnahme bei höherer Gewalt). Die anwesende Mannschaft muss einen Spielberichtsbogen mit dem Vermerk des Nichtantritts ausfüllen.

(3) Bei Nichtantritt wird das Spiel mit 3 Punkten und

  • mit 15:5 Sätzen (Regionalliga)
  • mit 14:4 Sätzen (A und B)
  • mit 13:3 Sätzen (C)

für die angetretene Mannschaft gewertet.

§5 Sportgerätebedienung

(1) Mit Spielbeginn akzeptieren beide Mannschaften die örtlichen Gegebenheiten der Spielstätte. Nachträgliche Einwende werden nicht anerkannt. Bei Austausch eines Dartgerätes während des Punktspieles haben beide Kapitäne oder ein Vertreter den ordnungsgemäßen Zustand zu bestätigen.

(2) Beide Sportler haben bei Beginn darauf zu achten, dass die geforderte Spielvariante mit Optionen gestartet wird.

(3) Jeder Sportler ist dafür verantwortlich, vor dem Werfen der Darts darauf zu achten, dass das Sportgerät die Nummer des entsprechenden Sportlers anzeigt. Wirft ein Sportler, während das Sportgerät die Nummer des Gegners anzeigt, ist das Spiel wie folgt fortzusetzen:

  • Hat der Sportler weniger als drei Darts geworfen, wird das Sportgerät durch den Schalter Start/Wechsel in die richtige Stellung gebracht und der Sportler darf nur seine verbleibenden Darts werfen. Der Satz wird dann normal fortgesetzt, d.h., der Gegner wirft nach erneutem Drücken der Start/Wechsel/Taste als nächster usw.
  • Wirft der Sportler alle drei Darts unter der Nummer seines Gegners, bevor der Verstoß bemerkt wird, hat er seine Runde damit beendet und der Gegner setzt nach Drücken der Start/Wechsel-Taste das Spiel fort.

(4) Sollte bei Optionen (Double out, Master out) die entsprechende Taste versehentlich nicht gedrückt worden sein, so haben sich die Sportler wie folgt zu verhalten:

Das Spiel wird auf Null gedrückt und mit den richtigen Optionen neu gestartet!

§6 – Punktezählung

(1) In den äußeren schmalen Ring geworfene Darts zählen doppelt, die in den mittleren schmalen Ring dreifach, die ins Halb- Bull 25 und ins Voll-Bull 50 Punkte.

(2) Für die Spielvariationen 301 und 501 gilt: erzielt ein Sportler mehr Punkte, als nötig sind, um auf Null zu kommen, so ist dieser Wurf ungültig. Sein Punktestand wird wieder auf jenen zurückgesetzt, den er vor dem ungültigen Wurf hatte.

(3) Jeder Sportler der seinen Wurf beginnt, hat darauf zu achten, dass das Sportgerät ihm Spielbereitschaft anzeigt.

(4) Der Sportler akzeptiert die vom Sportgerät angezeigte Punktzahl. Bei offensichtlichen Sportgerätestörungen bzw. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Sportlern entscheiden die Mannschaftskapitäne oder die Vertreter. Nur diese können entscheiden, ob das Spiel wiederholt wird. Ist eine dauerhafte Funktionsstörung aufgetreten und das Spiel kann nicht regelgerecht beendet werden, wird vom E.D.S.V. - Vorstand dieses Spiel in Absprache mit den betroffenen Mannschaften neu angesetzt.

(5) Darts, die neben das Board geworfen wurden (in den Auffangring, auf die Gerätefront oder sogar neben das Sportgerät) zählen Null Punkte. Diese Darts dürfen nicht noch einmal geworfen werden. Findet kein „Fehlwurfabzug" durch das Sportgerät statt, so muss der Sportler nach seinem Wurf auf die Start/Wechseltaste drücken, um das Sportgerät für den Wurf des Gegners bereit zu machen.

(6) Bei Automatenfehlern gilt das Fairness-Gebot. Offensichtlich steckende Pfeile die vom Automaten nicht gezählt wurden sollen eingedrückt werden. Dies gilt insbesondere bei einem Checkpfeil.

§7 – Foul

(1) Ablenkendes Verhalten, während ein Sportler wirft.

(2) Übertreten der Abwurflinie.

(3) Absichtliche Verzögerung des Spiels.

(4) Missbrauch der Sportgeräte oder unsportliches Benehmen.

(5) Während des Wurfes haben sich alle Sportler und Gäste ruhig zu Verhalten.

(6) Rauchen im Spielbereich.

(7) Dem jeweils gerade aktivem Sportler ist der Gebrauch eines Handys untersagt.

(8) Wird ein Foul erkannt, ist der Satz verloren, dadurch evtl. sogar das gesamte Spiel.

§8 – Spielverlegungen

(1) Eine Spielverlegung ist die Ausnahme, sie muss mindestens 24 Stunden vor Spielbeginn beim Gegner beantragt werden und einen stichhaltigen Grund, wie zum Beispiel vermehrtes Krankheitsauftreten innerhalb der Mannschaft zum Anlass haben. Zu den stichhaltigen Gründen zählen nicht die Abwesenheit des besten Spielers oder Sportübertragungen im Fernsehen. Dem Gesuch ist zwingend stattzugeben, jedoch hat das Team welches nicht verlegen wollte das Vorschlagsrecht für den neuen Termin (mind. 2 EDSV-Tage (siehe §11 (6)) sind vorzugeben; die vorgeschlagenen Termine müssen in verschiedenen Kalenderwochen liegen). Einer dieser Termine ist zwingend vom verlegen wollenden Gegner zu wählen als Nachholtermin. Die vorgeschlagenen Termine dürfen jedoch nicht mit dem Regelspielplan kollidieren. Wird kein Termin gewählt, gilt das Spiel als Nichtangetreten. Eine kurzfristigere Verlegung kann nur im beiderseitigen Einvernehmen stattfinden. Bei Uneinigkeiten legt der Ligaobmann einen neuen Spieltermin fest der bindend ist.

(1.1) In Staffeln mit max. 9 Mannschaften bleibt eine zweimalige anrechenbare Verlegung und in Staffeln ab 10 Mannschaften bleibt eine dreimalige anrechenbare Verlegung strafffrei. Ab der folgenden anrechenbaren Verlegung wird eine Gebühr in Höhe von 50,00 € fällig, welche innerhalb von 7 Tagen ab Bekanntgabe (schriftliche Mitteilung an die Mannschaft) unbar auf das Konto des EDSV Norddeutschland e.V zu zahlen ist.  Für die Berechnung der Anzahl der Verlegungen ist ausschließlich entscheidend, welche Mannschaft das entsprechende Spiel verlegen wollte. Vorverlegungen und Spiele in der gleichen Kalenderwoche wie der eigentliche Spieltermin zählen nicht zu den in die Berechnung für Strafgelder einfliessenden Verlegungen.

(2) Jede Verlegung, auch eine Vorverlegung, ist dem Ligaobmann entweder schriftlich mit allen geforderten Angaben per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bekannt zu geben oder aber die Verlegung wird, wie bisher, von beiden Mannschaftskapitänen selber online eingegeben.

(2.1) Beide Mannschaften müssen alle notwendigen Informationen über eine Verlegung an den Ligaobmann senden. Die Meldung der Verlegung muss bis spätestens einen Tag nach dem originären Spieltag laut Spielplan erfolgen. Wenn beide Mannschaften eine Verlegung nicht rechtzeitig melden, wird für beide Mannschaften eine Gebühr in Höhe von 30,00 € fällig, welche innerhalb von 7 Tagen nach Bekanntgabe (schriftliche Mitteilung an die Mannschaft) unbar auf das Konto des EDSV Norddeutschland e.V zu zahlen ist.

(2.2) Die Verantwortung für die Spielfähigkeit an einem der in §8 (1) genannten Termine trägt die Mannschaft, die um Verlegung gebeten hat.

(3) Innerhalb von 7 Tagen muss der Nachholspieltag dem Ligaobmann mitgeteilt werden. Ist nach 7 Tagen kein Termin benannt, legt die Ligaleitung in Absprache mit der Mannschaft, die nicht verlegen wollte einen Termin fest.

(4) Das Punktspiel muss innerhalb 3 Wochen - vom normalen Punktspieltermin laut offiziellen Spielplan am Saisonanfang an gerechnet - durchgeführt sein ! Jede weitere Verlegung eines bereits verlegten Spieles, verlängert nicht die 3 Wochenfrist.

(5) Eine Terminverlegung über den letzten Spieltag, dem offiziellen Ligaende hinaus, ist nicht erlaubt.
(5.1) Die letzten beiden Spieltage der Liga können nur vorverlegt werden.
(5.2) Über zu gewährende Ausnahmen nach §8,Abs 5.2 zu dieser Regelung entscheidet der Ligaobmann.

(6) Bei höheren Gewalten (z. B. Glatteis, unzumutbare Wettersituationen usw.) ist das Spiel nachzuholen, auch wenn die Verlegung erst kurzfristig bekannt gemacht werden kann. Sollten die Mannschaftskapitäne sich nicht einigen, setzt der Vorstand einen neuen Termin an!

§9 – Statusregelung

(1) Statuswechsel
Der Status der sich durch die jeweils aktuelle Saison ( Auf-und Abstieg beachten !) ergibt, bleibt bestehen. Dies gilt für aktive und bisherige Mitglieder des EDSV. Änderungen des Status eines Spielers können nur durch Auf-oder Abstieg oder einen Beschluss des Vorstandes erfolgen. Die Kriterien für eine Statusänderung legt der Vorstand fest.

(2) Spielt ein Sportler mit einem höherem Status in einer Mannschaft die Absteigt, so darf er mit dem bisherigen Status in dieser Mannschaft weiter spielen. Eine Herabstufung des Status dieses Sportlers kann in diesem Fall nur durch einen stattgegebenen Antrag an den Vorstand erfolgen. Sollte er die Mannschaft wechseln, so gilt die Statusregelung.

(3) In einer Mannschaft dürfen zwei Sportler mit einem eine Stufe höheren Status gemeldet werden (Ausnahme nach §9 (2) beachten). Während des Punktspieles darf aber nur maximal ein Sportler mit einem höheren Status unter den vier spielberechtigten Sportlern eingetragen sein. Dies ist pro Runde auf dem Spielberichtsbogen zu beachten. Als Auswechselspieler dürften auch statushöhere Sportler eingetragen sein. Sportler mit einem höheren Status müssen auf dem Spielberichtsbogen gekennzeichnet sein!

Erklärung: Das bedeutet, dass ein "höherklassiger" Sportler, der als Auswechselspieler eingetragen ist, nur einen "höherklassigen" Sportler ersetzen kann oder einen Sportler der statusentsprechend spielt (nur wenn kein weiterer "höherklassiger" Sportler in dieser Runde noch spielt oder gespielt hat)

Wenn kein Auf-oder Abstieg erfolgt, muss sich die Mannschaft bei der nächsten Anmeldung in der gleichen Klasse wieder anmelden.
Das gilt auch wenn sich die Mannschaft splitten würden, jeder Spieler muss sich dann Statusentsprechend melden.
Aus einer Mannschaft die abgestiegen ist dürfen sich maximal 3 Spieler in einer höherklassigeren Mannschaft melden (Ausnahme siehe §2 Absatz 8 Fusion).

(4) Auf dem Abschlussturnier dürfen aktive Sportler nur statusentsprechend unter Berücksichtigung des persönlichen ELO-Wertes am Saisonende oder höherklassig spielen. Als aktiv, gilt, wer in der für das Abschlussturnier maßgeblichen Saison mind. 1 Spiel (siehe §2.3) in einem Punktspiel (siehe §2.4) absolviert hat.

(5) Alle neuen Mitglieder akzeptieren durch die Anmeldung beim E.D.S.V. den evtl. schon vorliegenden Status.
Grundsätzlich fangen neue Mannschaften ohne vorliegenden Status in der untersten Liga an. Es kann jedoch durch den Vorstand auf Grundlage Ergebnisse und Statistiken anderer Ligen ein höherer Status festgelegt werden, der ggf. zu einer höheren Einstufung der Mannschaft führt.

§10 - Endgültige Entscheidung

(1) Unstimmigkeiten o.ä. (z.B. Spielabbruch) sind auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. Bei Unstimmigkeiten entscheidet der Vorstand.

(2) Wird die Entscheidung des Vorstandes von einem Sportler oder einer Mannschaft nicht akzeptiert, so hat der oder die Betroffene innerhalb von 14 Tagen nach schriftlicher Bekanntgabe (per Einschreiben) die Möglichkeit einen Einspruch einzulegen. Über den Einspruch entscheidet das Schiedsgericht, sofern der Vorstand dem Einspruch nicht stattgibt.

§11 – Ligaspielbetrieb

(1) Mindestens 3 spielberechtigte Sportler müssen das Punktspiel spielen. Es können in jedem Spiel 8 spielberechtigte Sportler eingesetzt werden. Die Reihenfolge der Einwechslungen ist beliebig, ausgewechselte Sportler dürfen nicht wieder eingewechselt werden, aber eingewechselte Spieler dürfen ausgewechselt werden.

Die Doppel können frei besetzt werden, die Mannschaftskapitäne können auch die Spieler H5 - H8 bzw. G5 - G8 für die Doppel einsetzen. Die Einzel bleiben von dieser Regelung unberührt, ebenso die Auswechselregelung. Für die Regionalliga, die A-Liga und die B-Liga gilt: Es darf nicht zweimal dasselbe Doppel aufgestellt werden. Die Doppel werden von den Wechseln ausgenommen. Ein Sportler kann pro Doppelrunde (1. und 6. Runde des Spielberichtsbogens) nur 1 Doppel spielen. Bei einem Doppel müssen beide Doppelpartner aktiv am Spiel teilnehmen.

(2) Wer in einer Serie (Hin- u. Rückrunde) 3x nicht antritt, wird aus der Wertung genommen und alle Spiele werden aus den Ranglisten herausgerechnet. Dies bedeutet aber keine Disqualifikation. Die Mannschaft kann in der gespieltenFormation 2 Jahre nicht am Ligaspielbetrieb teilnehmen. Die einzelnen Sportler können sich zur nächsten Saison anmelden.

Aber höchstens 2 Sportler dieser Mannschaft dürfen gemeinsam in einer neuen Mannschaft spielen.

(2.1) Meldet sich eine Mannschaft während des laufenden Spielbetriebs ab, werden alle bereits gespielten Spiele, an denen diese Mannschaft beteiligt war, aus der Tabelle und der Einzelspieler-Rangliste heraus gerechnet. Die Abmeldung hat schriftlich an das Ligabüro zu erfolgen und ist von mindestens der Hälfte der Mannschaftsmitglieder zu unterschreiben. Alle Mannschaftsmitglieder behalten ihren Status und die Mannschaft gilt als nicht abgestiegen. In der betroffenen Liga wird die Zahl der ursprünglich vorgesehenen Absteiger um einen reduziert. (Der Vorstand behält sich vor, die Mannschaft mit einer Strafe zu belegen). Die Mannschaft kann in der gespielten Formation 2 Saisons nicht am Ligaspielbetrieb teilnehmen. Die einzelnen Sportler können sich zur nächsten Saison anmelden, aber höchstens 2 Sportler dieses Teams dürfen gemeinsam in einer neuen Mannschaft spielen.

(2.2) Setzt eine Mannschaft einen nicht-spielberechtigten Sportler (nicht gemeldet, 2 Sportler mit höherem Status gleichzeitig, etc.) ein, so wird das Spiel unabhängig vom ursprünglichen Spielergebnis mit 0:16, 0:18 oder 0:20 gegen die Mannschaft, die den nicht spielberechtigten Sportler eingesetzt hat gewertet. Weitere Strafen (z.B. Strafgelder, Sperren, Disqualifikation) obliegen dem Vorstand.

(3) Sollten am Ende einer Punktspielserie zwei oder mehrere Mannschaften punktgleich sein, zählt der Vergleich wie folgt: Punkte, Spiele, sollten die Punkte und Spiele gleich sein zählt der direkte Vergleich untereinander. Sollte auch der gleich sein, wird vom Vorstand ein Entscheidungsspiel angesetzt. Wenn ein Entscheidungsspiel keine Auswirkung auf Auf-oder Abstieg oder Preisgeldverteilung hat, kann auf das Spiel verzichtet werden.

(4) Gebühr für Nichtantritt

Tritt eine Mannschaft zu einem Ligaspiel nicht an, ist eine Gebühr in Höhe von 100,-€ fällig (für die beiden letzten Spieltage wird die Gebühr auf 150,00 € erhöht !). Die nicht angetretene Mannschaft hat die Gebühr unbar auf das EDSV-Konto zu zahlen. Wird die Gebühr innerhalb von 14 Tagen nicht bezahlt, wird die Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom laufenden Ligaspielbetrieb disqualifiziert!

Das Strafgeld wird in den nachfolgend aufgeführten Fällen wie folgt aufgeteilt:

a. die Gastmannschaft ist nicht angetreten

1. der Wirt der Spielstätte 50 %
2. für die Sportförderung 30 %
3. für die Heimmannschaft 20%

b. die Heimmannschaft ist nicht angetreten

1. für die Sportförderung 70 %
2. für die Gastmannschaft 30 %

c. eine Heim- oder eine Gastmannschaft tritt nicht an, bei einer Spielstätten internen Begegnung

1. für die Sportförderung 80 %
2. für die angetretene Mannschaft 20 %

(5) Wenn Mannschaften den Spielberichtsbogen ausfüllen, obwohl das Punktspiel nicht gespielt wurde, erfolgt bei bekannt werden ein 6-Punkte Abzug bei beiden Mannschaften. Über weitere Strafen für die einzelnen Sportler (z.B. einen Verweis) entscheidet der Vorstand.

(6) Die Spieltage des EDSV Norddeutschland e.V. sind Montag - Dienstag - Mittwoch – Donnerstag.

(7) Zur Neu/Nachmeldung muss der vollständig ausgefüllte Mitgliedsantrag vorliegen, weiterhin muss der Spielerbeitrag sofort bezahlt werden oder es muss ein Nachweis über die Überweisung erbracht werden. Die Anmeldung kann bei der persönlichen Anmeldung zur jeweiligen neuen Saison erfolgen,dazwischen muss die Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfolgen. Kurzfristige Anmeldungen sind vorbehaltlich der Statusprüfung und können bei Fehlverhalten zu entsprechenden Konsequenzen führen. Ausnahmen von dieser Regelung obliegen dem Vorstand.

(8) Um eine Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden, ist eine Spielernachmeldung für einen Einsatz in einem der letzten 3 Spiele nicht zulässig, wenn der Sportler nicht bereits vor dem viertletzten Spiel gemeldet wurde.

(9) Eine Mannschaft, die abgestiegen ist, muss in der nächsten Saison, in der sich diese Mannschaft anmeldet, in der Klasse spielen, in die sie abgestiegen ist. Es ist nicht möglich, für diese Saison eine/n oder mehr höherklassige/n Sportler/innen zu melden, um in der höheren Klasse zu verbleiben (z.B. ein/e A-Spieler/in in einer C-Mannschaft oder ein/e Regional- Spieler/in in einer B-Mannschaft.

(10) Eine Mannschaft die sportlich nicht aufgestiegen ist, darf zur nächsten Saison keinen Sportler aufnehmen der einen Zwangsaufstieg zur Folge hätte (z.B.: eine B-Mannschaft darf keinen Regional Spieler melden.)

§12 – Allgemeines

(1) Während der laufenden Saison darf der Sportler die Mannschaft nicht wechseln. Dies gilt, sobald der erste Pfeil aktiv in einem Match geworfen wurde.

(2) Werden Mannschaften disqualifiziert, behalten alle Sportler ihren derzeitigen Status. Jeder einzelne Sportler dieser Mannschaft wird für die folgenden 2 Saisons gesperrt! Einsprüche gegen die Disqualifikation können nur in schriftlicher Form beim Vorstand eingereicht werden

(3) Wenn nach dem Ende der Saison das errungene Preisgeld an die Mannschaft überwiesen werden soll, wird die Mannschaft gebeten, eine kurze Mitteilung mit Angabe des Kontoinhabers und der Kontoverbindung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu schicken. Wird keine Mitteilung geschickt, kann das Geld nur auf dem Ligaabschlussfest abgeholt werden. Bei Nichtabholung fließt das Preisgeld in die Sportförderung. Eine nachträgliche Auszahlung ist nicht möglich.

(4) Sportler/innen mit einem höheren Status (z.B. A-Status in der B-Liga) werden in den Einzelspieler-Ranglisten zwar geführt, haben jedoch keinen Anspruch auf Pokale oder Gelder (Diese Sportler/innen werden in den Einzelspieler-Ranglisten gekennzeichnet).

§13 – Hausverbot

Grundsätzlich wird das Hausrecht während der Punktspiele vom Wirt der entsprechenden Spielstätte ausgeübt. Der E.D.S.V. Norddeutschland e.V. hat nicht das Hausrecht bei Punktspielen. (Bei augenscheinlichem ausnutzen des Hausrechtes kann dies zu Konsequenzen für den Spielbetrieb der Spielstätte im Rahmen der Spielbetriebes des E.D.S.V. Norddeutschland führen). Ein Sportler mit Hausverbot in einer Spielstätte hat sich rechtzeitig vor einem Punktspiel mit dem Wirt der Spielstätte, wo das Hausverbot besteht, in Verbindung zu setzen und zu klären, ob das Hausverbot für die Dauer des Punktspieles ausgesetzt wird. Ein Anrecht auf Aussetzung besteht jedoch nicht.

© 2020 EDSV NORDDEUTSCHLAND